Pionierzug “Sappeure 71” Giesenkirchen

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Aktive Mitglieder:

von links
vordere Reihe: Edmund Held, Robert Breuer, Karl-Heinz Gotzen
mittlere Reihe:
Manfred Brendgen, Peter Kupke, Otto Bisges, Heinz Hoeveler
hintere Reihe: Dieter Breuer, Herbert Burhenne, Kurt Welz, Karl-Heinz Küsters
Rolf Boeken

1.Offizier: Edmund Held
2.Offizier: Peter Kupke
1.Kassierer: Rolf Boeken
1.Schriftführer: Rolf Boeken
Spiess: Karl-Heinz Gotzen

Passive Ehrensappeure: Willi Knepperges, Willi Schaath, Herbert Scholz, Carel Mayer, Horst Trumm und Udo Rüskens.

Sappeure Vereinsgeschichte / gegr. 1971.
Die Sappeure Giesenkirchen ( Pionierzug, blau-weisse Uniform ) sind im Jahre 1971 aus einer Fussball – Mannschaft der DJK Giesenkirchen hervor gegangen. Man hatte sich vor- genommen, unser Schützen- und Heimatfest in Giesenkirchen beim Umzug des Festzuges der hiesigen Bruderschaft zu verschönern.
Durch den guten Anklang hat man sich dann anschliessend auch zur Bruderschaft bekannt. Der Ehrgeiz ging soweit, dass im Jahre 1974 das Königspaar Alois und Käthi Müller, im Jahre 1985 das Königspaar Robert und Bärbel Breuer und im Jahre 1998 das Königspaar Edmund und Gisela Held aus dem Sappeurzug hervor gingen.

Sappeure Chronic
Als “Sappeure” wurden in den vergangenen Zeiten die Soldaten bezeichnet, welche die Sap- pen, die Lauf oder die Annäherungsgräben beim Kampf um befestigten Stellungen anlegten. Erwähnt werden sie erstmals 1547 im französischen und 1661 im deutschen Sprachbereich. Im deutsch Bereich nannte man diese Mannschaft vorher schon, frühestens 1617“Sappeure” Zeitweilig fielen die Sappeure unter den Sammelbegriff Pionier. Pionier stammt vom französi- schen “pion”, Fusssoldat.
Zur allgemein üblichen Bewaffnung führten die Sappeure als Spezialgerät eine langstielige Zimmermannaxt, zur Uniform trugen sie noch eine Lederschürze als Schutz.
Der Sappeur war im Gegensatz zu den übrigen Soldaten nicht mit einer Schusswaffe ausge- rüstet, da ihre technische Verwendung aus reiner Pionierarbeit bestand. Der Platz der Sap- peure war vor der marschierenden Truppe, und dabei ist es nach alter Ordnung bis auf den heutigen Tag auch im Schützenwesen geblieben.
Sogar die harmlosen Bürgermilizen der Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck verfüg- ten über Sappeure, und behielten diese bis in die 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts bei.

Stand 20.03.2008