Schützenzug „Grenadierzug 1974“

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Im Jahre 1974 setzten sich die auch heute noch aktiven Mitglieder Albert Reinke, Harry Lemmen, Hans-Josef Deußen, Heinz Götz, Michael Frommen und Walter Götz zusammen und gründeten mit einigen anderen jungen Leuten den heutigen Fahnenzug, damals noch die Blauen Husaren. Im Jahre 1976 konnten wir uns, dank der Hilfe des Altzuges, die erste eigene “Blaue Husarenuniform” anschaffen. Im gleichen Jahr übernahm unser Zug auch die Fahne der St. Sebastianus – Schützenbruderschaft – Giesenkirchen und gab sich den Namen “Blaue Husaren Fahnenzug 1974”. Im darauffolgenden Jahr konnten wir dem damaligen Jungkönig Bert Boffen als Wachzug zur Seite stehen. 1978 gelang es dem Zugkameraden Herbert Heinen die Würde des Jungkönigs zu erlangen. Dies gelang ebenfalls im Jahr 1980 dem Zugkameraden Hans-Arnold Macinski. Zu unserem 10jährigen Zugjubiläum im Jahre 1984 wurde eine neue Husarenuniform angeschafft. Ab dem Jahr 1988 bis zum Jahr 1998 richtete unser Zug ein Fußballturnier unter der Schirmherrschaft der St. Sebastianus-Schüt- zenbruderschaft aus. Der Erlös dieser Turniere wurde von unserem Zug dem Sozialfond der Bruderschaft zur Verfügung gestellt. Ebenso übernahmen wir für mehrere Jahre die Bewir- tung auf den Jahreshauptversammlungen der Bruderschaft. Im Jahre 1992 übernahmen wir mit Freude die Aufgabe und Ehre des Wachzuges unseres Königs Dieter Neumann. 1993 wurde dann unsere heutige Grenadieruniform angeschafft. In diesem Jahr wurde unser Zug in “Fahnenzug Giesenkirchen 1974” umbenannt. Mit unseren alten Uniformen konnten wir dann noch einen neuen “Blauen Husarenzug” ausstatten und so dafür sorgen, dass der Name “Blaue Husaren” nicht in Vergessenheit geriet. 1994 wurde unser Zug dann beim Empfang des Bezirksvertreters im Rathaus für sein 20jähriges Bestehen ausgezeichnet.

Nachdem wir nun 29 Jahre die Fahne der St. Sebastianus – Schützenbruderschaft – Giesen- kirchen zu allen festlichen Anlässen getragen hatten, gaben wir im Mai 2005 die Fahne an die Bruderschaft zurück.
Unser Zug nannte sich von nun an, nach einiger Beratung offiziell “Grenadierzug 1974”